Sonntag, 16. November 2014

Dinkelspektiker aufgepasst!






Meine treuen Leser wissen bereits, dass ich gerne aus dem Brotbackbuch Hefe und mehr von Stefanie Herberth backe. Diesmal habe ich mich für ihr DIWABU-Brot entschieden. Ich habe nur die Walnüsse weggelassen und den Dinkel nicht frisch gemahlen, da ich noch einiges an vorrätigen Dinkelmehl verwerten wollte.



Stefanie beschreibt das Genusserlebnis wie folgt: „Es ist ein Brot, dass durch seine saftig-kleinporige Krume zu überzeugen weiß. Ein Brot für Vollkornmuffel und Dinkelskeptiker.“
Ich bin keines von beiden, ich liebe alles mit Vollkorn und Dinkel ist sowieso seit längerem die erste Wahl aller Mehlsorten...und ich liiiiiiiiiiiiebe dieses Brot!!!!!!!!!!! Herrliche Kruste und supersofte, fluffige Krumme. Bitte schnell nachbacken und genießen.




Zutaten für 2 Kastenbrote
Pâte Fermentée

250 g Dinkelmehl Type 700
180 g lauwarmes Wasser
5 g Salz
1 g Trockenhefe

Brühstück
150 g Dinkelmehl Type 700
150 g kochendes Wasser
Hauptteig
Pâte Fermentée
Brühstück
600 g Dinkelmehl Type 700
450 g Buttermilch zimmerwarm
20 g Reissirup (im Original 50 g Honig)
15 g Salz
30 g weiche Butter
5 g Trockenhefe


Zubereitung

Alle Zutaten für den Pâte fermentée für 3 min verkneten und 1 h bei Zimmertemperatur gehen lassen und dann im Kühlschrank für mindestens 12 h (bis zu 48 h möglich) rasten lassen.

Für das Brühstück das Dinkelmehl mit kochendem Wasser verrühren und mindesten 2 h abkühlen lassen.

Am Backtag alle Zutaten für den Hauptteig mit dem Knethacken 8 min bei langsamer Geschwindigkeit kneten und 1 h zugedeckt gehen lassen.
Den Teig halbieren und zu einem Rechteck flachdrücken (Länge an die Länge der Brotbackform anpassen). 30 min ruhen lassen. Jetzt den Teig zu einem festen Laib aufrollen.Die zwei Brotformen mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Zugedeckt die Teiglinge 2 h gehen lassen. Bei 200°C etwa 50 min backen.



...eingereicht bei Susan´s yeastspotting.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Ganz ohne raffinierten Zucker


Super gesund und lecker: Chiamarmelade selber machen“ genau diese Überschrift hat mich vor ein paar Tagen auf eatsmarter neugierig gemacht. Denn ich mische täglich unter mein Porridge eingeweichte Chiasamen. Doch ich wäre nie auf die Idee gekommen, diese unter eine Marmelade zu mischen. Ich koche schon länger keine Marmelade mehr ein, denn ich verzichte ja seit einigen Jahren auf raffinierten Zucker aller Art. Verwendet man zum Süßen der Marmelade Alternativen nur Birkenzucker, Agavensirup oder Reissirup, dann fehlt die Bindung bzw. das Geliermittel. Aber da die Chiasamen beim Quellen eine gelartige Konsistenz bekommen, sind sie ideal für den Einsatz zum Obst einkochen. Sie haben keinen Eigengeschmack, verfälschen so dadurch das Aroma der Früchte nicht, geben aber Bindung. Zudem sind gehören due Chiasamen zum „Superfood“ aufgrund des hohen Omega 3- Fettsäuregehalt, der hochwertigen Proteine und der acht essentiellen Aminosäuren. Das tolle an diesem Marmeladenrezept ist vor allem der geringe Zuckeranteil. Ich habe Birkenzucker verwendet, aber auch Agavensirup oder Reissirup eignen sich zum Süßen der Himbeermarmelade. Durch die Reduktion des Süßungsmittels ist diese Marmelade nicht so lange haltbar, wie eine Herkömmliche. Aber ich friere die Marmelade immer ein und wenn ich sie brauche, taue ich sie einen Tag vor dem Gebrauch
einfach auf. Anstatt der Himbeeren eignet sich jede andere Frucht.
 

Zutaten für drei kleine Gläser
500 g TK-Himbeeren
4 EL Birkenzucker (Marke Xucker)
2 EL Chiasamen
Zimt


Zubereitung
Die Tiefkühlfrüchte kurz aufkochen, Birkenzucker und Zimt hinzufügen. Die Marmelade ca. 10 min leicht köcheln lassen. Wichtig ist, dass die Marmelade nach dem Aufkochen wieder erkaltet, denn die wertvollen Aminosäuren der Chiasamen vertragen keine Hitze. Nachdem das Fruchtpüree erkaltet ist, die Chiasamen unterrühren. Es ist nun wichtig die Marmelade 10 min gut verrühren, denn sonst verklumpen sich die Samen und man bekommt nicht die gewünschte Bindung, Gläser auskochen und die Marmelade einfüllen. Mindestens 2 h oder über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Frühstückszeit




Mein Beitrag zum heutigen World Bread Day 2014 sind diese wunderbaren Gute-Morgen-Brötchen...

Steph ,Inhaberin des kleinen Kuriositätenladens, hat uns Lesern im Juli Gute-Morgen-Dinkelbrötchen vorgestellt und ich war schon beim raschen Überfliegen des Brötchenrezeptes angetan. Da ich nur mehr mit Dinkel-und Roggenmehl backe, Weizen so gut wie meide.



 

Steph hat ihr bereits bestehendes Gute-Morgen-Brötchen Rezept überarbeitet und ist mit dem „Rezeptumbau“ voll zufrieden und bezeichnet sie sogar als ihre neuen Lieblingsbrötchen. Ich kann dazu nur sagen: Einfach wunderbar! Fluffige innen, rösch außen, tolles Aroma!




Zutaten für 8 Brötchen

500 g Dinkelmehl Type 700
50 g Roggenmehl Type 960
340 g lauwarmes Wasser
4 g Trockenhefe
11 g Salz
1 TL Honig
1 TL Gerstenmalz
1 EL Rapsöl

Zubereitung
Alle Zutaten miteinander vermischen und 3 min auf niedrigster Stufe und weitere 4 min auf hoher Stufe mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig luftdicht verschlossen über Nacht (für ca. 12 Stunden) im Kühlschrank gehen lassen.
Am nächsten Tag ist der Teig schön aufgegangen. Den Teig herausnehmen, auf die bemehlte Arbeitsfläche (dafür Roggenmehl verwenden!!) geben und etwas flach drücken. Den Teig in 8 rechteckige Stücke teilen. Diese von der schmalen Seite aufrollen und festdrücken und mit dem Schluss nach unten abgedeckt für ca. 30-45 Minuten zur Gare stellen.
Den Backofen auf 240°C (Ober- und Unterhitze) gut vorheizen. Die Brötchen nun mit dem Schluss nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 10 min backen. Anschließend den Backofen einmal kurz öffnen, dann wieder schließen und die Brötchen weitere 7 min backen, bis sie gebräunt sind.



<a href="http://www.kochtopf.me/announcing-world-bread-day-2014" title="World Bread Day 2014 (submit your loaf on October 16, 2014"><img src="https://farm4.staticflickr.com/3839/15368168402_1b9328d11a_o.png" width="130" height="250" alt="World Bread Day 2014 (submit your loaf on October 16, 2014)"></a>


 
 

Samstag, 4. Oktober 2014

Geschenksideen




Ich koche und backe nicht nur gerne, sondern ich liebe die Arbeit mit Ton. In den Sommerferien haben mein Freund und ich viel mit Ton gearbeitet. Das besondere an diesen Tonarbeiten, ist der Rakubrand. Dieser ist zeitlich sehr aufwändig, aber es lohnt sich immer wieder, wenn man dann die fertigen Objekte in Händen hält. So sind ein paar wunderbare Tonarbeiten entstanden. Wir würden uns von folgenden Tonobjekten trennen, wer Interesse hat, bitte Mail an: elisabeth.zechner@gmx.at. (Bitte Bezeichung angeben)

Objekt: Vase rot

Objekt: Vase grau



 
Objekt: Vase rund
 
 
 
Objekt: Frosch orange

 
Objekt: Frosch metallic
 
 
 
Objekt: Maus grau
 
 
 
Objekt: Pflanzenstecker Herz
 
 
Objekt: Pflanzenstecker Herz
 
 
 
Objekt: Schale klein
 
 
 
Objekt: Katze
 
 
 
Objekt: Dose rot
 
 
 
Objekt: Dose grau
 
 
 
 
Objekt: Schale flach grau
 
 
 
 
Objekt: Schale flach rot
 
 
Objekt: Teelichthalter
 
 
 
Objekt: Schlange
 
 
 
Objekt: Fisch
 
 
 
 
 




Donnerstag, 2. Oktober 2014

Einladung zum Nachmittagskaffee



Die Grundidee für diesen Kuchen fand ich bei Ana von Italien Chips.
Ana hat ihren Kuchen mit Erdbeeren verfeinert. Ich hatte aber Lust auf süße Kirschen in meinem Kuchen. Ana isst ihn gerne zum Frühstück, da er nicht so süß ist. Ich mag zu süße Kuchen oder Torten überhaupt nicht. Daher gefiel mir Ana´s Rezept auf Anhieb....der Kuchen lässt sich mit jeglicher Obstsorte machen.
Ich habe für den Kuchen keinen normalen Haushaltszucker verwendet, denn ich habe für mich den Birkenzucker entdeckt. Dieser ist zwar ziemlich teuer, aber wesentlich gesünder für unseren Organismus. Birkenzucker ist eine tolle Alternative zu Zucker: Er pflegt die Zähne, verringert so das Kariesrisiko und enthält gleichzeitig 40 % weniger Kalorien als Zucker. Birkenzucker ist ganz natürlich und wird aus Holz oder Maispflanzenfasern gewonnen – ohne jede Gentechnik. Die Bezeichnung Birkenzucker wird aus werblichen Gründen oft benutzt, ist aber irreführend: Es wird in Finnland entgegen aller Behauptungen weder aus Birkenrinde noch -holz hergestellt, sondern zu 95 % aus Buchenholz. Ich verwende den Birkenzucker der Firma Xucker.

Aber nun zum Rezept...



 

Zutaten für eine Kastenform
250 g Dinkelmehl
50 g geriebene Mandeln
100 g Birkenzucker
250 g Naturjoghurt
200 g Kirschen entsteint
2 Eier
3 TL Zitronensaft
7 g Backpulver


Zubereitung
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen. Die Kirschen waschen und entsteinen. Nun Eier und Birkenzucker schaumig schlagen. Ist die Masse hell und cremig, den Zitronensaft und das Joghurt hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zur Ei-Zucker-Masse geben und alles kurz verrühren. Nun fühlt man die Hälfte der Masse in die Kastenform und belegt diese der Hälfte der Kirschen. Nun die zweite Hälfte der Teigmasse darauf verteilen und mit den restlichen Kirschen abschließen. Die Kastenform bei 180°C 45 min backen. Nach der Backzeit den Kuchen mit Hilfe des Backpapiers aus der Form nehmen und gut abkühlen lassen. Ich serviere den Kuchen mit viel geschlagener Sahne.

Montag, 15. September 2014

Ich bitte zum Frühstück

 
 
 
An dieser Stelle wiederhole ich mich immer und immer wieder, ich weiß...aber die Brotrezepte von Lutz sind immer ein Garant für hervorragende Backergebnisse. Diesmal habe ich aus seinem Buch Brotbackbuch die Kartoffelbrötchen nachgebacken. Diese Brötchen sind hoch-aromatisch und die Krumme wunderbar fluffig. Sogar Tage später sind die Brötchen von bester Qualität. Bitte unbedingt schnell nachbacken und genauso begeistert sein wie ich. Ich habe an diesem Rezept nur statt des Weizenmehls Dinkelmehl verwendet. 
 
 
 
Zutaten für 8 Stück
450 g roh, ungeschälte Kartoffeln (bzw. 365 g gekocht und gepellt)
140 g Roggenmehl Type 960
210 g Dinkelmehl Type 700
60 g lauwarmes Wasser
5 g Trockenhefe
10 g Salz
15 g Olivenöl
 
Zubereitung
Kartoffeln kochen, pellen und gut auskühlen lassen. Anschließend alle Zutaten miteinander vermengen und 10 min kneten. Bitte nicht erschrecken, anfangs ist der Teig sehr bröselig und wird erst nach ca. 5 min homogener, bis er zum Schluss eine seidige Oberfläche bekommt.
Den Teig in eine Schüssel geben und gut verschlossen 9 h bei 6°C in den Kühlschrank stellen. Das Volumen des Teiges sollte sich verdoppelt haben.
Den Teig nach den 9 h herausnehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche 8 Teiglinge abstechen, rund wirken und in reichlich Roggenmehl wälzen. Die Teiglinge zugedeckt 1 h rasten lassen. Den Ofen auf 230°C aufheizen.  Die Brötchen 10 min bei 230°C backen, dann Ofentür kurz öffnen und weitere 10 min 200 °C weiterbacken. Während der letzten 5 min die Ofentür einen Spalt breit öffnen, so entsteht eine rösche Kruste.
 
...eingereicht bei Susan´s yeastspotting.
 
 


Samstag, 23. August 2014

Viel Zeit Brot zubacken



Dadurch, dass ich lange Sommerferien habe, kann ich dem Brotbacken so richtig frönen. Ich habe in den letzten Wochen viele "alte" Brotrezepte" aus meinem Archiv wieder ausgegraben und gebacken. Nachdem ich alle Rezepte auf meiner Backliste abgearbeitet hatte, bekam ich wieder Lust Neues auszuprobieren.


 

Darum habe ich die Buttermilchkanten von Stefanie aus ihrem Brotbackbuch Hefe und mehr nachgebacken. Was soll ich sagen, Stefanie´s Rezepte sind ein Garant dafür, dass alles auf Anhieb gelingt und wunderbar schmeckt. Die Brötchen schmecken wunderbar nach Mohn und durch die Buttermilch haben sie eine feine Säure. Mit Butter warm genossen, ein Traum! Bitte unbedingt nachbacken, sie gehören nun zu meinen Brötchen-Favoriten. Veränderungen bezüglich des Rezeptes habe ich bei der Wahl des Mehles vorgenommen und es mit Dinkelmehl gebacken. Leinsamen und Sesam (je 20 g) habe ich weggelassen.




Zutaten für 12 kleine Brötchen
400 g Dinkelmehl Type 700
100 g Roggenmehl Type 1160
400 g zimmerwarme Buttermilch
30 g Mohn
10 g Salz
1,5 g Trockenhefe
20 g Butter weich

Zubereitung
Alle Zutaten miteinander vermischen und 7-8 min auf schneller Stufe zu einem glatten, homogenen Teig kneten. Die Schüssel luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur mind. 8 h gehen lassen. Der Teig soll sich verdoppeln.
Anschließend den Teig auf einem bemehlten Brett stürzen und zu einem Rechteck formen. Nun gleichmäßig große rechteckige Teiglinge abstechen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech mit genug Abstand legen und zugedeckt nochmals 60 min rasten lassen. Den Backofen auf 250°C erhitzen und vor dem Einschießen der Brötchen diagonal tief einschneiden. Bei 250°C 15 min goldbraun backen.


...eingereicht bei Susan´s yeastspotting.

Dienstag, 12. August 2014

schnelle Veggi-Küche



Dieses sehr schnelle und superleckere Veggirezept habe ich im GUSTO-Heft, Ausgabe 8/2013a gefunden. Man kann es wie ich als Hauptspeise mit Vogerlsalat servieren oder als Beilage zu Fleisch aller Art.




Zutaten für 8 kleine Knödel
250 ml Milch
80 g Polentagrieß
3 EL Dinkelgrieß
50 g Butter
2 EL Joghurt laktosefrei
1 Eigelb
2 EL Parmesan
frische Kräuter (Majoran, Oregano, Petersilie)
Muskat
Pfeffer
1/2 TL Salz
Beilage
Vogerlsalat
Kürbiskernöl
Walsnussessig
Honig
Salz
Pfeffer
Parmesan


Zubereitung

Milch, Butter und Salz aufkochen und den Polentagrieß einrühren. Hitze reduzieren und Polenta eindicken lassen. Abkühlen lassen und die restlichen Zutaten hinzufügen und zu kleinen Knödeln formen. Im gut gesalzenen Wasser 20 min ziehen lassen (Achtung! Es darf nicht kochen!). Serviertipp: Vogerlsalat (Feldsalat) mit Kürbiskernmarinade und frischen Parmesan

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