Samstag, 23. August 2014

Viel Zeit Brot zubacken



Dadurch, dass ich lange Sommerferien habe, kann ich dem Brotbacken so richtig frönen. Ich habe in den letzten Wochen viele "alte" Brotrezepte" aus meinem Archiv wieder ausgegraben und gebacken. Nachdem ich alle Rezepte auf meiner Backliste abgearbeitet hatte, bekam ich wieder Lust Neues auszuprobieren.


 

Darum habe ich die Buttermilchkanten von Stefanie aus ihrem Brotbackbuch Hefe und mehr nachgebacken. Was soll ich sagen, Stefanie´s Rezepte sind ein Garant dafür, dass alles auf Anhieb gelingt und wunderbar schmeckt. Die Brötchen schmecken wunderbar nach Mohn und durch die Buttermilch haben sie eine feine Säure. Mit Butter warm genossen, ein Traum! Bitte unbedingt nachbacken, sie gehören nun zu meinen Brötchen-Favoriten. Veränderungen bezüglich des Rezeptes habe ich bei der Wahl des Mehles vorgenommen und es mit Dinkelmehl gebacken. Leinsamen und Sesam (je 20 g) habe ich weggelassen.




Zutaten für 12 kleine Brötchen
400 g Dinkelmehl Type 700
100 g Roggenmehl Type 1160
400 g zimmerwarme Buttermilch
30 g Mohn
10 g Salz
1,5 g Trockenhefe
20 g Butter weich

Zubereitung
Alle Zutaten miteinander vermischen und 7-8 min auf schneller Stufe zu einem glatten, homogenen Teig kneten. Die Schüssel luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur mind. 8 h gehen lassen. Der Teig soll sich verdoppeln.
Anschließend den Teig auf einem bemehlten Brett stürzen und zu einem Rechteck formen. Nun gleichmäßig große rechteckige Teiglinge abstechen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech mit genug Abstand legen und zugedeckt nochmals 60 min rasten lassen. Den Backofen auf 250°C erhitzen und vor dem Einschießen der Brötchen diagonal tief einschneiden. Bei 250°C 15 min goldbraun backen.


...eingereicht bei Susan´s yeastspotting.

Dienstag, 12. August 2014

schnelle Veggi-Küche



Dieses sehr schnelle und superleckere Veggirezept habe ich im GUSTO-Heft, Ausgabe 8/2013a gefunden. Man kann es wie ich als Hauptspeise mit Vogerlsalat servieren oder als Beilage zu Fleisch aller Art.




Zutaten für 8 kleine Knödel
250 ml Milch
80 g Polentagrieß
3 EL Dinkelgrieß
50 g Butter
2 EL Joghurt laktosefrei
1 Eigelb
2 EL Parmesan
frische Kräuter (Majoran, Oregano, Petersilie)
Muskat
Pfeffer
1/2 TL Salz
Beilage
Vogerlsalat
Kürbiskernöl
Walsnussessig
Honig
Salz
Pfeffer
Parmesan


Zubereitung

Milch, Butter und Salz aufkochen und den Polentagrieß einrühren. Hitze reduzieren und Polenta eindicken lassen. Abkühlen lassen und die restlichen Zutaten hinzufügen und zu kleinen Knödeln formen. Im gut gesalzenen Wasser 20 min ziehen lassen (Achtung! Es darf nicht kochen!). Serviertipp: Vogerlsalat (Feldsalat) mit Kürbiskernmarinade und frischen Parmesan

Mittwoch, 30. Juli 2014

türkische Spezialität einmal anders




Ich kann euch leider nicht mehr sagen, aus welchem Kochbuch ich dieses Rezept mit herausgeschrieben habe. In letzter Zeit habe ich mir viele Kochbücher in unserer tollen Bücherei mitgenommen und vergessen mir die Quelle dazuzuschreiben. Dieses Rezept weicht vom türkischen Original ab, denn Gözleme sind hauchdünne gefüllte Pfannkuchen. 


Gözleme kann ohne weiteres zu der Familie der Pfannkuchen gerechnet werden. Sie sind eine Spezialität der anatolischen Küche (Türkei). Der Dogan-Yufka Teig wird aus
Weizenmehl (Type 405), Wasser und Salz, hin und wieder auch Hefe, hergestellt. Dieser Teig wird zu einem glatten Teig verarbeitet und sollte unter einem feuchten Tuch 30 Minuten rasten. Der Teig wird zu Kugeln abgedreht, schließlich wie ein Strudelteig ausgerollt und gezogen (papierdünn). Traditionell wird über einem leicht gewölbten Rost (Sac) über glühender Holzkohle gebacken und nach der Fertigstellung auf der Oberseite mit flüssiger Butter bepinselt. Die beliebteste Variante sind Peynirli Gözleme mit Schafskäse (beyaz peynir, Feta), Spinat und frischen Kräutern. Dazu werden alle Zutaten roh und grob zerkleinert als Füllung verwendet.(Quelle: rezeptewiki

Mein Rezept ist perfekt für die Grillsaison, denn ich mache gegrillte Pitabrote gefüllt mit Spinat und Feta. Jetzt kann man natürlich streiten, ob ich es nun Gözleme nennen darf. Ich hoffe alle türkisch-stämmigen Leser sind nicht allzu streng mit mir und lassen es als Gözleme durchgehen.




Zutaten für 4 Personen
Pitabrot

500 g Dinkelmehl
310 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
2 ½ TL Trockenhefe
1 TL Honig
Füllung
180 g frischer Spinat
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200 g Feta
¼ TL Papriakpulver


Zubereitung

Für das Pitabrot 60 ml lauwarmes Wasser mit Hefe und Honig vermischen und zugedeckt 15 min gehen lassen. Dann Mehl, Salz und die Hefemischung mit 250 ml lauwarmes Wasser hinzufügen und 15 min kneten. Teig in 8 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Diese ausrollen (12 cm Durchmesser) und 1 h zugedeckt gehen lassen. In der heißen Pfanne die Pitabrote 8-10 min backen. Achtung! Deckel auf die Pfanne!
Pitabrote auskühlen lassen. Zwiebel und Knoblauch sehr fein in Scheiben schneiden. Feta zerkrümmeln. Die Pitabrote halbieren und dann mit Spinat,Feta, Zwiebelringe und Knoblauchscheiben belegen und mit Paprikapulver würzen. Die Pitabrote auf den Grill oder Grilltoaster beidseitig 3-4 min grillen.



Dienstag, 22. Juli 2014

zufällig entdeckt

 

Am Wochenende habe ich bei einer schönen Wanderung im Bregenzerwald diese Dekoidee auf einer Alm gesehen und gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich es unbedingt nachmachen musste. Es ist mit wenig Aufwand schnell gemacht und auch ein tolles Gastgeschenk für alle Gartenliebhaber.


 
Hier das Original!



Du brauchst für einen Kranz
1 Kranz aus Weide
4 Tontöpfe zwei verschiedenen Größen
Hauswurz
Dekoschmetterlinge aus Metall
Gartenerde
Blumendraht schwarz
Werkzeug
Zange



 
Sehr dekorativ für Hauseingänge oder Garten!





Mittwoch, 2. Juli 2014

Risotto einmal anders





 'Orzo' heißt auf Italienisch Gerste. Also ist ein Orzotto ein Risotto mit Gerste. Risotto koche ich gerne und esse es umso lieber. Aber man muss ja auch mal von Gewohnten abweichen und Neues ausprobieren. Gerste ist außerdem sehr gesund.

 

Bei den Mineralstoffen ist die Gerste besonders reich an sind Magnesium,
Calcium, Kalium, Eisen und Phosphor. Das Getreide enthält außerdem auch viele essentielle Aminosäuren, das heißt Aminosäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann. Zu den essentiellen Aminosäuren in der Gerste zählen unter anderem Leucin, Phenylalanin oder Valin.(Quelle: gesundheit) Das Rezept habe ich in eines der GUSTO Heftchen gefunden und hat mich sofort angelacht.




Zutaten für 2 Personen

160 g Rollgerste
1 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen
1 l warme Gemüsebrühe
40 g getrocknete Tomaten
1 Zucchini
80 g Fetakäse
1 EL Rapsöl
Pfeffer
Muskat
Salz
frischer Thymian

Zubereitung
Gerste über Nacht in Wasser einweichen, denn so wird das Getreide schneller gar.

Zwiebel und Knoblauch klein würfeln und in Rapsöl anschwitzen. Gerste hinzufügen und kurz mitbraten lassen. Die warme Brühe nach und nach, wie bei einem Risotto, hinzufügen und schwach köcheln lassen. Zucchini in kleine Würfeln schneiden und extra in einer Pfanne scharf anbraten, das feine Röstaromen entstehen. Ist die Gerste weich genug die fein gewürfelten getrockneten Tomaten und den Feta hinzufügen und dann erst mit den Gewürzen abschmecken. Denn der Feta ist ja schon sehr würzig. Zum Schluss den frisch gehackten Thymian unter das Orzotto mischen und schnell servieren.




 

Mittwoch, 18. Juni 2014

türkische Pizza



Lahmacun (Aussprache: la-MA-dschun, mit Betonung auf der 2. Silbe) kommt aus dem Altaramäischen und bedeutet soviel wie „Fleisch mit Teig“. Lahmacun ist ein leckeres Fladenbrot mit einer würzigen Mischung aus Hackfleisch, Zwiebeln, Tomaten und Olivenöl. Es eignet sich hervorragend als Hauptspeise mit Salat oder als Snack. Serviert wird Lahmacun traditionell mit glatter Petersilie, Zwiebelstückchen und einem Zitronenviertel. Wahrscheinlich wurde Lahmacun von den Assyrern (im heutigen Irak) erfunden und von griechischen Kaufleuten zuerst nach Griechenland gebracht, bevor es von vielen Kulturen im nahen Osten übernommen wurde. Lahmacun ist auch unter dem Namen türkische Pizza bekannt. (Quelle: Olea)


Steph hat auch eine sehr leckere Variante gebacken und sieht wunderbar lecker aus. Lutz hat ein etwas aufwändigeres Rezept in seinem Blog plötzblog vorgestellt.
Es hat wunderbar geschmeckt und wird nun öfters auf den Tisch kommen.

 
 

Zutaten für 8 Stück
Teig

500 g Dinkelmehl glatt
300 ml lauwarmes Wasser
10 g Trockenhefe
40 ml Olivenöl
2 TL Salz
Belag
380 g Rindfaschiertes
2 rote Zwiebel
4 Knoblauchzehen
400 g gehackte Tomaten
1/4 TL Paprikapulver geräuchert
1 EL Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Reissirup oder etwas Zucker
frische Petersilie zum Bestreuen



Zubereitung

Mit den Zutaten einen Hefeteig zubereiten und 1 h zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Währenddessen den Belag zubereiten. Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Hackfleisch hinzufügen und mit dem gehackten Tomaten aufgießen. Mit den Gewürzen abschmecken und mindestens 30 min leicht köcheln lassen. Zum Schluss den Zitronensaft hinzufügen, vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.
Den Teig in 8 gleichgroße Stücke teilen und dünne Ovale formen. Die Fülle darauf verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei 220°C 12 min backen.
Vor dem Servieren mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Ich serviere dazu noch meinen geliebten Gurkensalat.


Freitag, 13. Juni 2014

neue Gartenidee


Diesmal gibt es kein Rezept für die Küche, sondern eine sehr schöne Gartenidee, die leicht nachzumachen ist. Jeder wird euch um diesen grünen Stuhl beneiden.



Das braucht ihr...
Material
1 alter Holzstuhl ohne Sitzfläche
Hasengitter in der Größe der Sitzfläche
Werkzeug
Hammer
Klammermaschine bzw. Handtacker
Zange
Schere
Gartenvlies
Pflanzen
Hauswurz aller Art
Dekobedarf
Steine
Gartenerde
alte Wurzel

So geht´s...
Hasengitter mit dem Hammer nach und nach anpassen und mit der Klammermaschine festtackern. Vlies zuschneiden und ebenso festtackern. Kleine Löcher in das Vlies stechen, dass das Wasser abrinnen kann.
Die Sitzfläche mit Erde bedecken und gut festdrücken. Die Pflanzen einsetzen und gießen. je nach Geschmack dekorieren.




Mittwoch, 4. Juni 2014

zitroniger Genuss


Da ich momentan viele Eier zu verbrauchen habe, da ich liebenswerter Weise immer welche von meinem lieben Nachbar geschenkt bekomme (die Hühner gackern direkt vor unserem Haus), dachte ich eine feine leckere Tarte für das Wochenende zu backen. Meine Kürbis-Apfeltarte habe ich schon so oft gebacken, dass ich Lust hatte mal ein anderes Tarte-Rezept auszuprobieren.


 

Das Rezept für diese sehr einfache Zirtonentarte habe ich schon recht lange in meinem Archiv. Es stammt aus dem Kochbuch „Eine Million Menüs“.
Die Tarte ist wirklich schnell gemacht und es braucht wirklich nur wenig Zutaten, die ich fast immer alle im Haus habe.


Ich kann euch diese Tarte nur wärmstens empfehlen, denn die süße Verführung schmeckt nach Sommer und Süden. Mit frischen Himbeeren serviert,ist diese Zitronentarte kaum an Geschmack zu überbieten.




Zutaten für eine Tarte
Mürbteig

175 g Dinkelvollkornmehl
75 g geriebene Mandeln
90 g kalte Butter
4 EL kaltes Wasser

1 EL Fruchtzucker oder Haushaltszucker
Füllung

200 g Sahne
Saft von 2 Bio-Zitronen
100 g Fruchtzucker oder Puderzucker
3 große Eier

Zubereitung

Für den Mürbteig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben und schnell ausrollen. Die eingeölte Tarteform mit dem Teig auskleiden und 15 min bei 200 °C blind backen. Währenddessen die Füllung zubereiten, in dem man alle Zutaten gut miteinander vermischen. Nach den 15 min die Tarte herausnehmen und die Fülle langsam einfüllen. Die Tarte vorsichtig in den Backofen schieben und bei 155°C 35 min backen.



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