Dienstag, 21. Mai 2013

Für die Salatbar...


Kaum wird es Frühling habe ich auch wieder Lust ab und zu Salat zu essen. Das Rezept für meinen Karotten-Curry-Salat ist eigentlich ganz zufällig entstanden. Ich wollte den Walnussessig aufbrauchen und nachdem ich nach und nach alle Zutaten miteinander vermischt habe, war ich vom Geschmack des Dressings ganz hin und weg. Das Currypulver hat mir mein Schatz vom Wiener Naschmarkt mitgebracht und schmeckt wahnsinnig gut.

Würde ich in Wien wohnen, würde der Naschmarkt meine erste Adresse für alle meine kulinarischen Einkäufe sein. Eine genaue Mengenangabe für das Curry-Dressing kann ich euch nicht liefern, denn ich mache das immer nach Gefühl. Daher gibt es diesmal (und das erste Mal) keine Mengenangabe, aber ich weiß ihr werdet es auch so hinbekommen. Und am besten schmeckt der Salat, wenn er eine Nacht (gut verschlossen) im Kühlschrank durchziehen darf.



Zutaten
Karotten
Dressing
Walnuss-Essig
Rapsöl
Leinöl
Agavensirup
Currypulver mild
Salz
Pfeffer
Kürbis-, Pinienkerne und Sonnenblumenkerne

Zubereitung
Karotten schälen und raspeln. Die Zutaten für das Dressing verrühren und mit den Karotten vermischen. Den Salat mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Währenddessen die Salatkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl anrösten und über den Salat geben.



Sonntag, 12. Mai 2013

amerikanischer Brotgenuss




Ich habe mir ja vor einiger Zeit das Brotbackbuch „Brot genießen“ von Oliver Brachat und Tobias Rauschenberger geleistet. Lutz war schon fleißiger als ich und hat bereits zwei Brotrezepte daraus gebacken, einmal die Einbackbrötchen, die man laut Lutz alle am Liebsten auf einmal essen könnte (darum werden stehen diese auch noch auf meiner ellenslangen Brotbackliste) und die Grissini mit Sauerteig, die nach Lutz Beurteilung herrlich knusprig sind. Zweimal haben also die Rezepte den hohen Ansprüchen von Lutz standgehalten… und das meine ich keineswegs sarkastisch. Denn, die regelmäßigen Leser wissen, wie sehr ich Lutz und sein umfassendes Wissen in der Kunst des Brotbackens schätze. Wenn Lutz schreibt es schmeckt, dann schmeckt´s. Punkt!!!
Bevor ich die Einback nachbacken werde, wollte ich mich an das reine Sauerteigbrot „The San Francisco Sourdough Bread“ aus dem besagten Buch wagen. Dieses Sauerteigbrot wurde bekannt, durch die Bäckersfamilie Boudin in San Francisco. Dieses Sauerteigbrot wurde in den Jahren zu einerr kleinen Berühmtheit. Das Orginal besteht aus einer ganz speziellen Teigmischung, die nicht mit der eines deutschen Brotes verglichen werden kann. Angeblich wird der Teig schon seit 1849 aus den gleichen Stammbakterien gewonnen. Filialen der Bäckerei sind in der ganzen Stadt zu finden. Ein ganz besonders Esserlebnis ist die Suppe, die in einem ausgehöhlten Brot serviert wird.
Für mich war es mal wieder faszinierend, dass Brot auch ganz ohne Zugabe von Hefe so wunderbar aufgeht. Dieses Brot hat durch die lange Gare ein wunderbares Aroma und eine knusprige Kruste. Es lohnt sich das etwas aufwendigere Brot unbedingt nachzubacken.



Zutaten für 2 Brote

Natursauerteig:
50g Anstellgut
150 g Roggenmehl
200 g lauwarmes Wasser
Hauptteig:
1 kg Weizenbrotmehl
200 g Dinkelvollkornmehl (frisch gemahlen)
610 ml lauwarmes Wasser
400 g reifer Natursauerteig
20 g Salz

Zubereitung

2 Tage vor dem Backtag, das Anstellgut aktivieren und dann Roggenmehl und 100 ml lauwarmes Wasser hinzufügen und reifen lassen.
Am Backtag alle Zutaten miteinander vermischen und 1 min kneten. Den Teig 20 min abgedeckt ruhen lassen und nochmals weitere 4 min kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. In eine flache, mit Öl eingepinselte Schale legen und abgedeckt 2 ½ h gehen lassen. In dieser Zeit den Teig 2 mal ziehen und falten. Das erfolgt im 50 min-Takt. 

 Anleitung für ziehen und falten des Teiges:
Nach der ersten Teigruhe von 50 min den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und etwas flach drücken. Dann zieht man alle vier Seiten erst in die Länge, dann faltet man sie überlappend zur Mitte. Anschließend gibt man den Teig in ein bemehltes flaches Gefäß.
Den Teig nun in zwei gleich große Stücke teilen und vorsichtig rund wirken. Diese 15 min abgedeckt ruhen lassen und zu zwei ovalen Laiben formen. Diese auf einem Backblech mit Backpapier mit genügend Abstand 2 h abgedeckt ruhen lassen. Den Ofen auf 250°C vorheizen. Die Brotlaibe mit einem scharfen Messer dreimal diagonal einschneiden und in den heißen Ofen schieben. Nach 15 min die Hitze auf 220°C reduzieren und weitere 30 min fertig backen.

..eingereicht bei Susan´s yeastspotting.
 

Sonntag, 28. April 2013

Zwei, die einfach zusammenpassen



Da das Wetter wieder kühler geworden ist, gleich noch ein feines Süppchen, dass ich euch wärmestens ans Herz empfehlen. Gefunden habe ich es auf Petra´s BLOG Chili und Ciabatta, den ich sehr gern und regelmäßig besuche. Petra hat mir vor einiger Zeit mit einer feinen Tomaten-Fenchelsuppe den Mund wässrig gemacht. Die Kombination mit Fenchel und Tomate wollte ich unbedingt mal ausprobieren.


Den Rezept bin ich zum großen Teil treu geblieben, ich habe nur keinen frischen Basilikum in guter Qualität bekommen, so habe ich stattdessen Schnittlauch verwendet. Die Suppe hat sehr, sehr gut geschmeckt und mein Mitesser möchte sie wieder gekocht bekommen. Das mache ich liebend gern, denn die Kombination von Tomate und Fenchel ist einfach spitzenmäßig lecker!!! Ich habe die Suppe auch schon Fenchel-Verweigern aufgetischt, nichts gesagt und die Teller waren null Komma nichts LEER.


Zutaten für 4 Personen
2 EL Ghee oder Olivenöl
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
500 g Fenchel
500 g Tomaten aus der Dose (geschält)
750 g Gemüsebrühe
2-3 Scheiben getrocknete Tomaten in Öl (oder Pesto Rosso)
getrockneten Thymian oder frischen Basilikum
Salz
Pfeffer
Honig oder Zucker
Zitronensaft
Schnittlauch oder Basilikum
Sauerrahm

Zubereitung
Ghee in einem Topf erhitzen und die fein gewürfelte Zwiebel glasig dünsten. Denn kleinwürfeligen Knoblauch hinzufügen. Den Fenchel in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls in den Topf und bei geringer Hitze etwa 10 min dünsten. Honig hinzufügen und kurz karamellisieren lassen. Die Tomaten, die Brühe und die getrockneten Tomaten beifügen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe ca.30 min zugedeckt köcheln lassen. Die Suppe mit dem Mixstab pürieren. Mit etwas Zitronensaft abschmecken und  mit Schnittlauch verfeinern. Die Suppe mit einem Löffel Sauerrahm je Teller servieren.

 

Montag, 22. April 2013

meat FREE monday




Wenn ich am Wochenende Zeit habe, mache ich gern einen großen Topf Suppe. Dann kann ich den Rest der Suppe portionsweise einfrieren und wenn es mal unter der Woche schnell gehen muss, gibt es trotzdem was Wärmendes zu Mittag. Diesmal hatte ich Lust auf viel Brokkoli. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch zur gleichnamigen Kampagne mit Paul McCartney  „Meat Free Monday“ von Annie Rigg. Paul Mc Cartney und Familie wirbt bei dieser Kampagne damit, dass jeder aus umwelttechnischen und gesundheitlichen Gründen zumindest einmal in der Woche auf Fleisch verzichten soll. Das ist für mich kein Thema, bei mir kommt Fleisch vielleicht nur zweimal bis dreimal im Monat auf den Tisch. Auf der Homepage kann man eigene Rezepte hochladen und kann mit einem leckeren vegetarischen Rezept auch andere überzeugen, mal auf Fleisch zu verzichten.





Ich habe mir das Kochbuch zu dieser Aktion ausgeliehen und die Brokkoli-Kartoffelsuppe wollte ich unbedingt nachkochen…und das sind die gesunden Zutaten, die auch noch wunderbar schmecken (auch wenn ich mich nicht ganz an das Originalrezept gehalten habe...wie immer). (Vegetarisches)Herz was will man mehr!



Zutaten für 4 Personen

300 g Kartoffeln
500 g Brokkoli
100 g Zwiebel
2 Knoblauchzehen
900 ml Gemüsebrühe

Limettensaft
Salz
Pfeffer
Muskat
frischer Thymian und Rosmarin

und ein kleiner Bund Petersilie
1 EL Ghee

Zubereitung

Das Gemüse klein schneiden. Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch in Ghee anrösten. Mit Brühe aufgießen und alles 10-15 min köcheln lassen. Sobald die Kartoffeln weich sind die Brokkoli hinzufügen und weitere 5 min köcheln lassen. Würzen und alles pürieren. Zum Schluss erst die frischen Kräuter beifügen und nochmals abschmecken.


Donnerstag, 11. April 2013

Lasagne in GRÜN



Ich liebe Sylvia´s BLOG rock the kitchen und ihre unaufgeregte Präsentation ihrer Gerichte in Wort und Bild. Diesmal hat mich die Kohlrabi-Brokkoli-Lasagne förmlich angesprungen. Warum? Weil ich wie Sylvia Lasagne liebe und zweitens ist das Rezept ganz ohne Fleisch. Ich esse die Gemüse-Lasagne-Varianten momentan am Liebsten (besonders Pilzlasagne und Kürbislasagne).


Ich habe  mich weitgehend an Sylvia´s Rezept gehalten... Ich habe aber deutlich weniger Zwiebel verwendet und den Weißwein habe ich mit Brühe ersetzt. Geschmeckt hat es mir sehr gut, aber meinen Mitesser und mir, war zu viel Karfiol in der Lasagne. Darum empfehle ich nur die Hälfte zu verwenden und habe es auch so im Rezept vermerkt.

 
Zutaten für 4 Personen
Bechamelsauce:
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
25 g Butter
2 Lorbeerblätter
25 g Mehl
100 ml Gemüsebrühe
500 ml Milch
250 g Brokkoliröschen
100 g Gorgonzola
Salz
Pfeffer
Muskat
1 TL Olivenöl

Fülle:
400 g Kohlrabi
12 Lasagneblätter
60 g Parmesan (gerieben)


Zubereitung
Für die Béchamelsauce die Butter in einem Topf erwärmen und die fein gewürfelten Zwiebeln, Knoblauchzehen und die getrockneten Lorbeerblätter kurz anschwitzen. Das Mehl mit einem Schneebesen unterrühren und kurz anschwitzen. Die Gemüsebrühe und die Milch hinzufügen und bei geringer Hitze unter Rühren 10 min die Sauce eindicken lassen. Brokkoli beigeben und weitere 10 min köcheln lassen. Die Lorbeerblätter entfernen und die die Bechamelsauce fein prürieren. Den Gorgonzola in die Béchamelsauce geben und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Kohlrabi schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.Eine Auflaufform mit Rapsöl einfetten. Etwas Béchamelsauce in die Form gießen. Schichtweise Nudelblätter, Béchamelsauce und Kohlrabi in die Form geben. Den Vorgang so oft wiederhohlen bis die Lasagneblätter aufgebraucht sind und mit der Béchamelsauce abschließen. Mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der mittleren Schiene ca. 35 – 40 min goldbraun backen.

 

Freitag, 5. April 2013

Küchenschlacht




Ich bin ja ein Fan der Küchenschlacht. Nicht der ersten Stunde,
 sondern erst seit ein paar Monaten. Es kam daher, dass ich im Herbst mal länger krank war und beim durchzappen bin ich nachmittags auf die Küchenschlacht gestoßen. Ich finde es einfach toll zuzusehen, wie gekocht, gebacken, gebruzelt und gedämpft wird und als Zuseher man noch viel dazulernt. Immer schaffe ich es nicht, mir die Zeit zwischen 14.15-15.00 Uhr zunehmen, aber dafür gibt´s dann die Zusammenfassung am Samstag um 11.05 Uhr im zdf.
Letztens war Horst Lichter der Moderator der Kochsendung und dann hat er auch selber noch schnell was gezaubert. Das hat so lecker ausgesehen, dass meinem Mitesser auf der Couch das Mund ebenso wässrig wurde. Darum habe ich mir es gleich notiert und heute komme ich endlich dazu es nachzukochen und kann euch nur sagen: "Das Sößchen ist ein Träumchen!" Mein Mitesser meinte, dass kannst du ab jetzt nun öfters kochen. Wenn ich das höre, weiß ich, dass es sehr, sehr gut geschmeckt hat.




Zutaten für 2 Personen
2 Schweinefilets á 200 g
Sauce:
1 Zwiebel
1 1/2  EL Tomatenmark
200 ml Gemüsebrühe
100 ml frisch gepresster Orangensaft
2 EL Qimiq für Saucen oder einen Schuss Sahne
Salz
Pfeffer
etwas Agavensirup oder wahlweise Honig
Kräuter nach Wahl
Beilage Kartoffelpüree:
400 g Kartoffeln
100 ml Milch
50 g Butter
Salz
Pfeffer
Muskat frisch gerieben
Beilage:
4 Karotten

Zubereitung
Kalbsfilet im ganzen auf jeder Seite ca. 2 min scharf anbraten. Dann das Fleisch herausnehmen und in gleichgroße Stücke schneiden. Im Bratenrückstand die Zwiebelwürfel anschwitzen und das Tomatenmark kurz mitrösten lassen. Mit Brühe und Orangensaft ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Qimiq oder Sahne hinzufügen und mit Salz, Pfeffer, Agavensirup und Kräutern würzen. Nochmals kurz aufkochen lassen und durch ein Haarsieb in einen Topf abgießen. Sauce zurück in die Pfanne füllen und das Fleisch hinzufügen und nocheinmal kurz aufkochen lassen, dass sich das Fleisch wieder erwärmt.
Dazu mache ich ein einfaches Kartoffelpüree, indem ich die Kartoffeln weich koche, schäle und durch eine Kartoffepresse drücke. Püree mit der Milch und der Butter kurz! glatt rühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Als zweite Beilage gibt es als Empfehlung Karotten. Diese wurden im Dampfgarer 20 min bei 100°C gedämpft.


Mittwoch, 27. März 2013

Für den Ostertisch...


Ich dachte für alle die noch kurzfristig kulinarische Ideen für den Osterbrunch etc. brauchen, poste ich noch schnell eine Lauchtarte, die auch schnell gemacht ist. Das Geheimnis: Die Tarte lässt sich prima vorbereiten. Schmeckt heiß oder kalt serviert. Man kann sie auch in kleine Muffinförmchen betten, ein knackiger Salat passt immer dazu…und sie schmeckt seeeehr gut! Genügend Gründe diese Tarte nachzubacken.


  
Träumst auch schon von dieser Tarte?
 
 
Ich noch immer, denn es hat heute traumhaft geschmeckt.
 
Zutaten für eine Tarteform
Mürbteig:

90 g Butter
175 g Universalmehl
3 EL Wasser
1 Ei
¼ TL Salz
Fülle:

2 große Lauchstangen
3 Knoblauchzehen
1 EL Ghee

Salz
Pfeffer
Chili aus der Mühle
Eimasse:
250 g Ricotta
2 Eier
Salz
Pfeffer
Schnittauch
etwas Limettensaft
60 g Parmesan zum Bestreuen
2 EL Kernmischung (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne)

Zubereitung
Die Zutaten für den Mürbteig zu einem glatten Teig verkneten und 30 min kalt stellen. Anschließend die Tarteform mit Öl bestreichen, den Teig dünn ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Den Mürbteigboden mit der Gabel mehrmals einstechen und bei 190°C 10 min blind backen.
Lauch in nicht zu dünne Scheiben schneiden und mit dem Knoblauch in Ghee kürz andünsten, mit Salz, Pfeffer und Chili würzen und abkühlen lassen.
Für die Eimasse die Zutaten glatt rühren und kräftig abschmecken.
Nun den Lauch in die Tarteform einfüllen und anschließend mit der Eimasse begießen. Mit Parmesan und den gerösteten Kernen bestreuen.
Bei 180°C 30 min goldbraun backen.
 

Samstag, 23. März 2013

Resche Kruste, saftige Krume


Ich backe neuerdings sehr gerne mit Buttermilch. Das verleiht den Broten eine besonders feine Säure. Den Münster Bauernstuten (das Rezept stammt aus dem Buch „Brot“ von Bernd Armbrust) habe ich euch ja schon wärmstens empfohlen und zählt nun zu meinen Favoriten. Da ich ja die Vielfalt an Brotrezepten sehr schätze und ich daher auch gerne neue Rezepte ausprobiere, hat mich das Buttermilch-Bananenbrot im Buch von Bernd Armbrust so richtig angelacht. Ich war natürlich sehr gespannt, ob es mich genauso wie das Münster überzeugen würde.
Im Originalrezept werden 150 g Bananenchips zusätzlich in den Teig eingearbeitet. Diese Zutat habe ich weggelassen, da ich Zucker nicht vertrage und die Bananenchips (leider) nicht zuckerfrei sind. Also, wer das Brot lieber süßer mag, verwendet die Bananenchips. Da ich das Brot lieber in die pikantere Richtung haben wollte, habe ich die 200 ml Wasser auch mit Buttermilch ersetzt. So ist die süße Note nur sehr dezent wahrnehmbar und es schmeckt echt gut. Bis jetzt bin ich mit dem Kauf des Buches von Bernd Armbrust echt zufrieden und freue mich schon darauf nächste Brote auszuprobieren.

Zutaten für 2 Brote
420 ml zimmerwarme Buttermilch
(oder 200 g Buttermilch, 200 ml lauwarmes Wasser)
1 sehr reife Banane
10 g frische Hefe
500 g Weizenbrotmehl Typ1600
15 g Salz (wer es süßer mag nimmt nur 10 g Salz)


Zubereitung

Banane schälen, in Scheiben schneiden und mit der zimmerwarmen Buttermilch pürieren. Für den Teig die Hefe mit der Buttermilch vermischen. Das Mehl und das Salz hinzufügen und den Teig mit dem Spiralkneter 2 min auf langsamer und 6 min auf schneller Stufe kneten. Den Teig 30 min zugedeckt gehen lassen. Dabei den Teig 2-3 mal falten. Den Teig halbieren und zu zwei länglichen Laiben formen. Mit der bemehlten Unterseite nach oben auf dem Blech mit Backpapier legen und erneut zugedeckt 30 min gehen lassen (so reißt das Brot beim backen schön auf)
Inzwischen den Ofen auf 230°C erhitzen, dabei eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen. Sobald die Temperatur erreicht ist, die Schüssel herausnehmen und die Brotlaibe enschießen. Das Brot 10 min bei 230°C backen und dann erst den Ofen auf 210°C herunterregeln und weitere 20 min backen.


...eingereicht bei Susan´s yeastspotting.
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